11.04.17

Ostern 2017

Foto: Jochen Kastilan

Foto: Jochen Kastilan

Liebe Eltern, Freunde und Wohltäter des Omnibus-Projektes!

Ostern naht: Zeit, um sich der Auferstehung Christi zu erinnern.

Das bedeutet, nach der langen Fastenzeit auszubrechen aus dem Alltag, ganz nah die eigenen Ostern zu gestalten; auf das Schöne, Lichtreiche zu schauen, auch wenn es vielleicht nach einer Zeit der intensiven Besinnung nicht unbedingt leicht fällt.

Bruder Michael, der „Omnibus“-Gründer, hat in seinen Aufzeichnungen eine österliche Stimmung folgendermaßen beschrieben: „Die Melodie unseres Lebens, vom Morgen zum Morgen, sucht Harmonie mit Oben – wird neu gestimmtund mit Geist erfüllt – mit den Sinnen des menschlichen Daseins hineindringend in die Welt.“

 

Hineindringen in die Welt – das macht das Bild vom „Balzer Herrgott“, welches wir hier vor Augen haben, deutlich sichtbar. Die Christusfigur wurde vor mehr als hundert Jahren in den Baum gesetzt. Dieser hat versucht, sie zu überwuchern, aber trotz allem hält Christus stand. Er bricht sozusagen aus der umklammernden Kraft der Natur aus, bringt sich und sein Heil zum Vorschein. So lässt sich erkennen, dass ER sich über alle Macht der Welt hinwegsetzt und auch nach langer Zeit die Kraft seines Lichtes unverändert aufscheint.

Ähnlich verhält es sich im „Omnibus-Haus“.

Die Eltern, die bei uns leben, sind von heute auf morgen hineingesetzt in eine Situation, die sie aus dem Alltag herausreißt. Diese Situation ist „überwuchert“ von Krankheit und Leid ihres Kindes. Mit dem Aufenthalt im Omnibus können sie von der Umklammerung des Leids ein wenig Abstand gewinnen. Sie können sich zurück lehnen, in der Gemeinschaft mit anderen Eltern ein wenig Alltag genießen, Augenblicke der Freude haben und werden so auch in schwersten Situationen getragen. Jeder Funke an Mitempfinden ist wie ein kleines Ostern und bringt Geborgenheit und Wärme in einer Zeit von schwerem Leid.

Dieses österliche Empfinden kann nur möglich gemacht werden, weil unser Haus von ganz vielen Menschen getragen wird. Auch Sie tragen mit Ihrer Unterstützung dazu bei, dass das „Omnibus-Projekt“ weiter erhalten werden kann.

Dafür sei Ihnen an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.

Natürlich sollen ein paar Zeilen aus dem Verlauf des letzten Vierteljahres nicht fehlen. Das Haus war über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel gut ausgelastet. Dementsprechend haben wir uns die Weihnachtsabende und Silvester mit Raclette und feierlichem Beisammensein aller Familienmitglieder angenehm und fröhlich gestalten können. Insgesamt gab es im letzten Jahr ca. 7600 Übernachtungen. Daher ist es normal, dass durch starke Beanspruchung technische Geräte, wie Waschmaschine und Trockner ersetzt werden mussten.

Ostern kann also kommen in der Hoffnung, dass wir im Projekt Omnibus allen „Überwucherungen“ des alltäglichen Lebens Stand halten.

In diesem Sinne noch einmal vielen Dank für Ihre Hilfe, im Namen des gesamten Omnibus-Teams wünschen Ihnen eine frohe und gesegnete Osterzeit

Br. Bernd Leopold ofm und Br. Nikolaus Voss ofm



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