Eltern und Kinder
26.03.18

Ostern 2018

Foto: Br. Igor Hollmann ofm

Foto: Br. Igor Hollmann ofm

 

Liebe Freunde und Förderer,

liebe Eltern,

der Stein ist weg! Das Grab ist leer!

Jesus, der Herr, ist auferstanden!

An Ostern feiern wir Christen das Fest der Auferstehung Jesu von den Toten.

Die abgebildete Skulptur, die das Geschehen am Ostermorgen darstellt, schmückt den Raum der Stille des „Projekt Omnibus“.

Auferstehung?

Ausgerechnet im Omnibus?

Was soll das?

Klingt das nicht wie Hohn an einem Ort, wo Eltern durch die Krankheit ihres Kindes viel Leid ertragen müssen?

 

Manche Eltern kommen voller Angst vor der Zukunft in den Omnibus. Die schwere Erkrankung des Kindes, eine unklare oder im schlimmsten Fall keine Diagnose, bevorstehende Operationen bringen sie manchmal an die Grenze der Belastbarkeit. Häufig schlafen sie schlecht. Sie funktionieren nur noch. Die Unsicherheit nagt an der Substanz und an der Seele.

Und doch! Oft können wir nach einigen Tagen erleben, wie sich die Besorgnis in Zuversicht wandelt. Das zuerst wie eine Durchhalteparole klingende „Immer positiv denken!“ füllt sich plötzlich wieder mit Leben und Hoffnung. Wir spüren: Wandlung findet statt. Die Krankheit des Kindes besteht nach wie vor, aber die Zuversicht ist wieder zurückgekehrt. Der Stein ist weg. Das Leben geht weiter.
Dann herrscht ein Hauch von Ostern. Auch oder gerade im Omnibus und nicht nur am kalendarischen Osterfest.

Aus dem Omnibus gibt es seit Weihnachten wieder einiges zu berichten:

Die Zeit von Weihnachten bis weit in den Januar hinein erlebten wir im Elternhaus als sehr ruhig. Das Schöne daran ist, dass viele kranke Kinder Weihnachten und den Jahreswechsel zu Hause im Kreise ihrer Familie verbringen konnten.

Im Jahr 2017 hatten wir im Omnibus ca. 7.500 Übernachtungen. Das sind fast so viele Übernachtungen wie im Vorjahr.

Durch die starke Beanspruchung des Hauses werden auch in diesem Jahr Renovierungsarbeiten notwendig, bzw. Einrichtungsgegenstände müssen erneuert werden:

Die Gänge im Neubau und das Eltern-Wohnzimmer müssen frisch gestrichen werden.

Die Elternküche soll nun wirklich renoviert werden.

Einige Betten müssen ausgetauscht werden.

Der Gefrierschrank muss ersetzt werden.

Im Namen unserer Gäste im Omnibus und des Omnibus–Teams danke ich Ihnen von Herzen für die großartige Unterstützung der Familien von schwerkranken Kindern.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein gesegnetes und freudenreiches Osterfest in dem Bewusstsein, dass der Stein weg ist.

Herzliche Grüße aus dem Omnibus im Namen des gesamten Teams

Br. Bernd Leopold ofm

 

       

 


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