Eltern und Kinder
28.11.17

Advents- und Weihnachtsgrüße 2017

 

Liebe Freunde und Förderer des „Projekt Omnibus“, liebe betroffene Eltern,

der Advent ist im Christentum die Zeit des Aufbrechens und der Veränderung auf Weihnachten hin, dem Fest der Geburt Jesu.

Der Gründer des Omnibus, P. Michael Först ofm, schrieb in einem Gedicht zum Advent und zu Weihnachten: „Veränderung ist spürbar – Mächte einer anderen Wirklichkeit – Ahnung einer Unendlichkeit.“

Die Hirten auf den Feldern von Bethlehem wurden vor 2000 Jahren von den Engeln Gottes angesprochen und kurz aber heftig aus ihrem Alltag gerissen. Sie machten sich auf den Weg zur Krippe. Die drei Weisen aus dem Morgenland folgten ihrer großen Sehnsucht. Sie brachen aus ihrer Heimat auf, ohne zu wissen, wohin sie die Reise führen würde. Auch ihr Weg führte sie an diese Krippe.                   Die Hirten und die drei Weisen mussten sich auf den Weg machen, um zum Stall von Bethlehem zu kommen und dort in einem Neugeborenen den menschgewordenen Sohn Gottes zu finden. Für alle Beteiligten hat sich wohl etwas verändert als sie das kleine, hilflose Kind in der Krippe liegen sahen. Sie bekamen eine Ahnung einer anderen, neuen und erlösten Wirklichkeit.

Wie auf dem Bild zu sehen ist, ist bei allen, die bei der Krippe sind, die Last des Alltags abgefallen. Alle lachen und sind froh und unbeschwert. Für alle ist Weihnachten.

Wir wünschen Ihnen von Herzen, dass auch Sie an Weihnachten sich vom Kind in der Krippe berühren lassen können und so etwas von der unendlichen Liebe und Güte Gottes erahnen.

Der Omnibus ist ein Ort, wo sich Menschen treffen, die gezwungen sind, ihr Zuhause zu verlassen. Manche werden durch plötzliche Krankheit oder Unfall ihres Kindes aus dem Alltag gerissen. Andere können den Weg nach München planen, um ihrem Kind die bestmögliche ärztliche Versorgung zuteilwerden zu lassen. Bei manchen Eltern, die länger im Omnibus wohnen, wird nach einiger Zeit eine Veränderung spürbar. Diese Menschen werden ruhiger. Sie lernen ihre Situation anzunehmen, trotz aller Sorgen und Schmerzen. Sie sehen wieder den Horizont am Himmel. Sie lernen die Wirklichkeit zu akzeptieren und ihr Leben mit neuem Mut wieder anzugehen.

Auch im abgelaufenen Jahr gab es im Omnibus wieder Veränderungen:

Im Oktober hat Br. Nikolaus nach zweijähriger Tätigkeit den Omnibus verlassen. Wir danken ihm für sein großes Engagement und wünschen ihm alles Gute und Gottes Segen auf seinem weiteren Weg.

In den letzten zwölf Monaten hatten wir im Omnibus ca. 7600 Übernachtungen, wobei auffiel, dass viele Familien sehr lange in München bleiben mussten. Im Omnibus-Haus gab es einige Renovierungsarbeiten. So wurden die Elternzimmer und einige Räume des Altbaus gestrichen. Im Altbau wurde zudem im Wohnzimmer das Parkett abgeschliffen. Des Weiteren werden noch einige Betten neu angeschafft und in allen Schlafzimmern Rauchmelder installiert.

Liebe Freunde und Unterstützer des "Projekt Omnibus",

ohne Ihre treue Unterstützung wäre unser Engagement in dieser Weise nicht möglich. Nur dank Ihrer Spenden können wir Eltern schwerkranker Kinder direkt gegenüber des Dr. von Haunerschen Kinderspitals ein kostenloses Zuhause auf Zeit und Wegbegleitung anbieten.

Dafür möchten wir uns von Herzen bei Ihnen, besonders auch im Namen der betroffenen Familien, bedanken.

Das Team des „Projekt Omnibus“ wünscht Ihnen und Ihrer Familie eine besinnliche Adventszeit, ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018.

Herzliche Grüße aus dem Omnibus im Namen des gesamten Teams 

Br. Bernd Leopold ofm

 

Wir danken Janna herzlich, dass wir ihr Bild verwenden dürfen!




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