Über uns

Das Projekt Omnibus

Das Projekt Omnibus wurde im Jahr 1985 von dem Franziskaner Michael Först (1940 – 1998) gegründet, der als Klinikseelsorger tätig war. Während die Kinder medizinisch gut versorgt wurden, standen die Eltern vor dem Problem, eine Unterkunft zu finden.

In der Klinik selber sind nur begrenzte Aufnahmemöglichkeiten für sie vorhanden. Hinzu kommen oftmals große finanzielle Belastungen.

Die Stiftung „Projekt Omnibus“ möchte diese Not der Familien kranker Kinder ein wenig auffangen. Seit Januar 2004 ist der Träger  die von den Franziskanern errichtete Stiftung "Projekt Omnibus“.

Wie alles begann

Gründer: P. Michael Först ofm

Entstanden ist das Projekt Omnibus 1985 aus einer Idee des Franziskaners Michael Först, der seinerzeit auch als Krankenseelsorger in der Klinik tätig war. Er suchte neue Formen des Klosterlebens, und er lebte den Augenblick, offen für alle, die ihn gerade brauchten. Um seinen kleinen Patienten nahe zu sein, zog er damals aus dem Kloster St. Anna in München in eine kleine Wohnung gegenüber der Klinik. Oft musste er die Notlage der Eltern erleben, die nicht wegwollten und -konnten von ihren Kindern, für die aber eine Wohnung oder ein Hotel in der Münchner

Innenstadt unbezahlbar war. So nahm Michael sie offenherzig und kostenlos bei sich auf. Er wollte da hilfsbereit und barmherzig sein, wo er in seinem Alltag als Priester und Seelsorger die Not des Nächsten erfuhr. Michael Först verstarb leider allzu früh im Alter von 58 Jahren.

Doch der Geist seines Lebenswerkes lebt weiter, aus seiner Idee entstand eine Einrichtung, aus einer Wohnung wurden erst zwei, dann sechs, und mittlerweile ist das Projekt Omnibus eine eigene Stiftung, die im Jahr mehr als 8.100 Menschen beherbergt.

Das sind viele Einzelschicksale, derer sich nun das Team des Projekts Omnibus annimmt.

 

Pressebericht

Die Zeitschrift "Franziskaner" hat das Projekt Omnibus Ende 2009 im Portrait ausführlich vorgestellt. Lesen Sie hier den Artikel mit allen wichtigen Informationen